Im Sommer verbinden die meisten Menschen einen Urlaub in Europa mit einer Reise nach Italien, Griechenland oder Kroatien, den Perlen des Mittelmeers. Wenn es dort Sonne und Meer gibt, ist alles in Ordnung. Aber was ist mit den Ländern in Europa, die keinen Zugang zum Meer haben, oder zumindest nicht zum warmen Mittelmeer? Heißt das, dass sie für einen Sommerurlaub oder einen Strandurlaub nicht in Frage kommen? Keineswegs, glaub mir.
Viele europäische Länder haben vielleicht keine Küste, aber sie bieten genauso erfrischende Seen. Und zwar nicht irgendwelche Seen, sondern solche, die für eine Extraportion Adrenalin sorgen: Viele sind perfekt für Klippenspringen. Wenn du also einen Badeurlaub abseits des Meeres planst, findest du hier deinen guide zu Europas besten Seen zum Schwimmen und Springen und was du vor deiner Reise wissen musst.

Mitten in den bayerischen Alpen findest du einen der tiefsten und schönsten Seen in Deutschland. Seine Tiefe bringt verschiedene Vorteile mit sich. Erstens ist das Wasser erfrischend kalt und immer kristallklar, selbst im Hochsommer. Außerdem ist er ziemlich sicher zum Klippenspringen. Die Steine und Felswände rund um den See, die zu Sprüngen in verschiedenen Höhen einladen, sind für Adrenalinjunkies sehr gut geeignet.
Ungarns"Binnenmeer" steht eher für gemütliches Schwimmen und Seekultur als für Klippenspringen, aber es hat trotzdem einen Platz auf der Liste verdient. Er ist der größte Binnensee in ganz Europa und prägt die gesamte Region in Ungarn. Im Vergleich zu den Alpenseen ist der Plattensee eher warm. Das Nordufer hat tieferes Wasser und ein paar felsige Abschnitte, in die du gefahrlos springen kannst - ein perfekter Ort, wenn du springen willst, aber nicht von zu hohen Klippen. Der Balaton ist auch perfekt, um einfaches Springen und Schwimmen mit Weinverkostungen, Seefestivals und chilligen Strandbars zu kombinieren.
Ganz im Nordosten Polens befindet sich der Hańcza-See, der tiefste See des Landes. Umgeben von Wäldern und sanften Hügeln ist er ein friedlicher Zufluchtsort für wilde Schwimmer und Taucher gleichermaßen. Es gibt keine offiziellen Klippensprunggebiete, aber viele der Steinmauern sind sehr gut geeignet. Am besten orientierst du dich an den Einheimischen, denn sie kennen ihre Natur sehr gut. Der See ändert seine Tiefe schnell.
Bitte beachte und erinnere dich beim Klippenspringen:
Springe nur von Klippen, wenn du sicher bist, dass das Wasser unter dir tief genug ist. Manchmal kann der Blick ins Wasser trügerisch sein. Wenn du von höheren Klippen springst, achte darauf, dass du so gerade wie möglich und mit den Füßen zuerst eintauchst. Befolge immer die örtlichen Regeln und springe nur, wenn du dich dabei wohl und sicher fühlst.



